… geben Apple und Google mit ihrem Angriff auf den Digital Markets Act bekannt. Jetzt kennen vermutlich die meisten den Digital Markets Act gar nicht. Na, dann schauen wir mal ganz kurz, was der regelt und warum Apple und Google den doof finden.
Absatz 4 besagt:
Zusammengenommen dürften diese Merkmale von Torwächtern in vielen Fällen zu schwerwiegenden Ungleichgewichten bei der Verhandlungsmacht und folglich zu unfairen Praktiken und Bedingungen für gewerbliche Nutzer und für Endnutzer der von Torwächtern angebotenen zentralen Plattformdienste führen, was sich nachteilig auf Preise, Qualität, fairen Wettbewerb, Auswahl und Innovation im digitalen Sektor auswirken würde.
Und ein Ausschnitt aus Absatz 7:
[..] Es sollten geeignete regulatorische Maßnahmen getroffen werden, um gewerbliche Nutzer und Endnutzer der von Torwächtern bereitgestellten zentralen Plattformdienste in der gesamten Union vor unfairen Praktiken von Torwächtern zu schützen, um grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der Union zu erleichtern und auf diese Weise das reibungslose Funktionieren des Binnenmarkts zu verbessern und eine bestehende oder mit Wahrscheinlichkeit entstehende Fragmentierung in den unter diese Verordnung fallenden Bereichen zu beseitigen. [..]
Der Digital Markets Act soll also nicht nur gewerbliche Nutzer, sondern auch uns Endkunden davor schützen, dass große Unternehmen ihre Marktmacht ausnutzen können, um uns alles, was sie sich im stillen Kämmerlein ausbehirnen, aufs Auge drücken zu können. Hauptsächlich geht es dabei schlussendlich um die Nutzbarkeit unserer Daten. Um die Schaffung des gläsernen Benutzers.
Und es ist ganz klar: Das wollen sie natürlich nicht. Denn dann müssten sie sich zusätzliche Gedanken machen und können den schnellen Wurf nicht landen. Das kostet extra Geld und ist so unsexy.
Kurz zusammengefasst: Kohle und Macht will keine Fairness.
Ich würd ja nix mehr bei denen kaufen.
Mal sehen wer als nächstes um die Kurve kriecht. Microsoft und die ganze AI-Bubble könnte ich mir gut vorstellen.
Quelle:


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