Fortschritte beim Laufen

Eine Illustration der Sportarten Laufen, Radfahren und Wandern

Nicht alle Verbesserungen müssen beim Laufen zeitlicher Natur sein. Aktuell fokussiere ich mich auf andere Aspekte. Welche das sind, erfährst du gleich.

Laufhaltung

Wer ans Laufen denkt, hat vielleicht das Bild von athletischen Läufer:innen mit dynamischen, perfekten Abläufen vor sich.

Vielleicht wäre das auch bei mir so, wäre ich schon vor 20 Jahren gelaufen.

Jetzt, im Alter, sieht das eher aus, wie ein Bürohengst, der einen Stuhl verschluckt hat. Hohlkreuz nennt man das wohl. Oder Hyperlordose. Verursacht durch eine Verkürzung der Muskulatur der Oberschenkel und der Hüfte – in meinem Fall. Das kann auch andere Gründe haben, also bitte Ärzt:innen/Orthopäd:innen konsultieren. Rund 80% der Menschen haben ein leichtes Hohlkreuz, was in einer leichten Form wenig bedenklich, ja, sogar ein Schönheitsideal ist.

Nun gut, beim Laufen sieht es nicht ganz so athletisch aus – mal davon abgesehen, dass es auch Nebenwirkungen, in Form von Rückenbeschwerden, haben kann.

Also mache ich seit einiger Zeit regelmäßig Dehnungsübungen. Zusätzlich mache ich auch immer schön brav das Lauf-ABC.

Da ich auf meiner Runde an einer Glasfront vorbei laufe, kann ich gut prüfen, ob meine Anstrengungen auf fruchtbaren Boden fallen.

Jep, tun sie (mittlerweile).

Die Übungen tragen dazu bei, die Wirbelsäule aufzurichten und die Bandscheiben zu entlasten. Das entlastet den oberen Rückenbereich. Sehr angenehm.

Erhöhung Schrittfrequenz

Meine Schrittfrequenz ist zu gering. Dazu gibt es ja unterschiedliche Studien. Die überall kolportierten 180 Schritte pro Minute werden aber durchaus überbewertet.

Für den Hobbybereich werden ca. zwischen 160 und 170 Schritte als optimaler Bereich angesehen. Runner’s World hat dazu einen ganz guten Artikel.

Meine Schrittfrequenz liegt zwischen 155 und 160.

Seit einigen Läufen versuche ich bewusst auf die Frequenz zu achten. Dabei fällt mir auf, dass das Laufen rund um 165 spm viel angenehmer für mich ist. Das ist positiv und motiviert natürlich.

Hier wäre natürlich Musik als Beat-Geber sehr hilfreich, aber es geht auch ohne Kopfhörer.

Laufintensität

Vor einiger Zeit habe ich meinen Laufplan umgekrempelt (siehe Trailrunning). Öfter laufen war das Ziel. Und höher.

Zumindest das Öfter lässt sich mit meinen anderen Aktivitäten, aber auch mit Arbeit und Familie nicht vereinbaren.

Daher habe ich wieder davon Abstand genommen, bevor es ein Frust-Thema wird.

Was bleibt:

  • 1x 5km eher flott
  • 1x 8km abwechselnd flach bzw. mein Höhenmeter-Training

Das muss erstmal reichen. Von meinen anderen sportlichen Aktivitäten möchte ich keine Zeit abzwacken.

Fazit: Laufen macht Spaß

Der Versuch der Optimierung ergäbe keinen Sinn, würde mir Laufen keinen großen Spaß bereiten. Tut es und deswegen versuche ich mir alle Bereiche anzusehen und, wenn möglich, zu verbessern.

Kommentare

2 Antworten zu „Fortschritte beim Laufen“

  1. Avatar von Christiane

    Auf meine Laufhaltung achte ich auch hin und wieder – aber eher erst den Schulterbereich – ich neige dazu die Schultern hochzuziehen (auch beim Radfahren).

    Das mit der Schrittfrequenz habe ich noch nie gehört xD aber alles mit seiner Zeit!

    Weiterhin viel Spass beim Laufen!

  2. Avatar von Sari

    100 % Spaß macht es mir nicht, aber ich merke, dass es mir vor allem mental gut tut und irgendwie auch das Selbstvertrauen stärkt. Verrückt, oder? Also auf die Schrittfrequenz habe ich tatsächlich nie geachtet, am Anfang noch viel zu sehr auf meine Zeit. Mir ist vor allem wichtig, dass ich gut atmen kann dabei und mich nicht so ätzend erschöpft fühle. Haltung achte ich inzwischen auch mehr drauf und auf das Dehnen im Anschluss.

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