Als das Buch 2017 herauskommt, ist es ganz eindeutig als Dystopie einzustufen. Nun, einige Jahre später, bin ich mir nicht sicher, ob wir uns nicht doch auf direktem Weg ins beschriebene Szenario befinden.
Der Klappentext:
Willkommen in QualityLand, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Alles läuft rund – Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller?
Wir befinden uns im Qualityland. Alles ist perfekt. Städte nennen sich fortan Progress oder Profit. Die Menschen sind in Stufen eingeteilt, die Maschinen übernahmen den Großteil der Arbeit. Drohnen bringen laufend Artikel, die man sich angeblich wünscht. Doch das ist nur das I-Tüpfelchen der neuen Weltordnung.
Längst haben Konzerne alles in der Hand, steuern Mensch, Maschine und Politik.
Dieser satirische Ausflug in die Zukunft treibt alles auf die Spitze, nimmt manches wortwörtlich, liegt aber (leider) manchmal durchaus relativ nahe an der Wahrheit.
Eindeutige Leseempfehlung.
Meine Leseliste, Kommentare, Ziele usw. pflege ich im Fediverse auf Bookwyrms. Dort findest du zusätzliche Anregungen, kannst mir folgen usw.


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