In meinem Beitrag No Facebook, no Instagram, no WhatsApp, no Meta gingen erwartungsgemäß die Wogen sehr schnell hoch (eigentlich auch im Beitrag über das Gendern). Jedoch nicht mit Meta-Kämpfern, sondern Gleichgesinnten.
Das ist eine Sache, die mir immer wieder negativ auffällt. Man steht auf derselben Seite und pinkelt sich trotzdem ans Bein. Egal, ob das nun irgendeinen halbwegs nachvollziehbaren Hintergrund hat, oder nicht.
Ist es, um sich moralisch noch höher zu stellen, etwas noch besser zu wissen, oder einfach nur des Diskutierens Willen? Ich weiß es nicht. Und wenn sonst schon nichts Sinnvolles dabei rumkommt, dann echauffiert man sich zumindest öffentlich um offensichtliche Tippfehler.
Auffällig ist, dass dies vorzugsweise innerhalb der Interessensgruppen Klimakatastrophe, Gleichberechtigung/Inklusion, pro Wissenschaft usw. stattfindet, niemals aber unter Klimakatastrophenleugnern, Verbrennerbefürwortern oder diversen Schwurblern.
Es wäre alles so viel leichter, würden die Menschen, die pro Wissenschaft, pro Vielfalt sind, zusammenhalten und sich nicht sich gegenseitig foulen.
Äußert Kritik sachlich, oder macht es euch im Privaten aus (Mail, Signal, Threema, whatever), aber liefert euch nicht ständig sinnbefreite Grabenkämpfe. Das bringt nur schlechte Stimmung und Streit in die eigenen Reihen. Wie will man da dann noch geschlossen Fake News und dergleichen gegenüber stehen?
Ich für meinen Teil wurde diesbezüglich wieder sehr sensibilisiert (danke dafür!). Vielleicht kann mein Beitrag das auch bei dir, liebe/r Leser*in, erreichen.


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