Google-Account weg – alles weg

Es geht verdammt schnell. Einmal auf einen falschen Link geklickt, ein paar Daten eingegeben und schon ist der Google-Account weg. Aber das hat mitunter noch viele weitere Auswirkungen.

Viele melden sich mit ihrem Google-Account bei vielen unterschiedlichen Diensten an. Ist der Account also weg, weil er von anderen übernommen wurden, dann ist der Zugriff auf die anderen Dienste natürlich ebenfalls weg.

„Aber das passiert mir doch nicht“, ist ein oft gehörtes Feedback. In der Fotografie-Blase geht gerade ein Video durch die Runde. Hier erzählt ein Fotograf, was da alles dran hängt und was alles passieren kann. Theoretische Infos und Warnung werden ja gerne ignoriert. Aber seht euch an, was das für das reale Leben bedeuten kann.

In Summe gibt es zum aktuellen Zeitpunkt fünf Teile, die die ganzen Probleme, Sorgen usw. ganz gut beschreiben und erfassen.

Ich für meinen Teil kann nur wiederholt mit auf den Weg gehen: Nutzt die Google-Anmeldung für euer Google-Konto und für sonst nichts anderes! Verwendet unterschiedliche Mailadressen und unterschiedliche Passwörter für eure Online-Anmeldungen. In Teilen ist einem gar nicht bewusst, was wirklich dran hängt und wenn einmal was passiert (und das kann jedem in einem unachtsamen Moment passieren), ist das Leid riesengroß.

In diesem Sinne, macht euch über euer digitales Leben die gleichen Gedanken, wie ihr das auch für euer reguläres Leben macht.

Kommentare

8 Antworten zu „Google-Account weg – alles weg“

  1. Avatar von Anja

    Hallöchen,

    ich hatte auch mal so einen Fall. Plötzlich kam ein Paket bei mir an, welches ich nicht bestellt habe. Erst da bin ich auf darauf aufmerksam geworden, das meine E-Mailadresse übernommen wurde.

    Zum Glück konnte ich es mit dem Unternehmen klären, sodass mir keine Kosten entstanden sind, auch wenn sie dadurch Verlust erlitten haben. (Der Hacker hatte mehrere Pakete bestellt) Ich hatte demnach Glück im Unglück. E-Mailadresse wurde zwar gehackt, aber nicht geklaut. Ich hatte weiterhin Zugriff, aber hatte vorher nie was bemerkt. Erst als alles geschehen war, habe ich mein Passwort geändert und vor allem eine 2-Faktor-Authentifizierung eingerichtet.

    Ich finde es gut, dass es Leute wie dich und andere gibt, die darauf aufmerksam machen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, was alles passieren kann.

    1. Avatar von Norbert

      Ja, man muss generell sehr aufpassen. Die Gefahren lauern überall. Pakete, wie bei dir, QR-Codes, gefälschte E-Mails usw. Und jeder von uns hat Stress, Probleme und ist mit den Gedanken manchmal wo anders. Da passiert eine falsche Handlung verdammt schnell. Deswegen ist es so wichtig, das Risiko zu streuen.

      1. Avatar von Anja

        Schon ja, aber es ist traurig wie viele Betrüger es gibt. Ich sehe täglich unendliche Nachrichten in Facebook Gruppen, wo es darum geht, wie man Betrüger in zb Kleinanzeigen findet bzw das man nicht auf sie reinfällt. Es sind ja nicht nur ein paar Leute die Betrügen, sondern echt verdammt viele. Diese Entwicklung macht mich verdammt traurig,

        1. Avatar von Norbert

          Ja, da bin ich bei dir. Es ist tatsächlich eine sehr traurige und durchaus verzichtbare Entwicklung.

  2. Avatar von Erik

    Danke für das Video.

    Ja, das Risiko streuen ist wichtig.

    Es ist aber auch wichtig, nicht alles über einen externen Anbieter laufen zu lassen. Manche Dienste kann man selbst hosten, wie bspw. Matomo als Alternative zu Google Analytics.

    1. Avatar von Norbert

      Vollkommen richtig!

  3. Avatar von Martin

    Danke für die Erinnerung. Das hatte ich tatsächlichnauch schon auf dem Zettel. Aber wie das so ist…ach mach ich morgen. Und dann versickert das wieder. Aber jetzt ….

    1. Avatar von Norbert

      Es ist wie bei so vielen Projekten. Ransetzen und einfach machen. Sonst wird das nix. 🙂

Likes

Neuveröffentlichungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

To respond on your own website, enter the URL of your response which should contain a link to this post’s permalink URL. Your response will then appear (possibly after moderation) on this page. Want to update or remove your response? Update or delete your post and re-enter your post’s URL again. (Find out more about Webmentions.)