It’s not the number of days you live that counts, but how many you remember

Wir waren gestern mit Verwandten essen. Sie sind etwas älter als wir und haben schon sehr viel, wirklich sehr viel erlebt. Gutes, wie Schlechtes. Als wir dann so plauderten …

… erzählten sie auch von einer Slow-Boot-Tour, auf der sie selbst ein älteres Paar kennenlernten. Im Zuge dieser Bootstour liefen sie auf Grund und eine abenteuerliche Geschichte nahm ihren Lauf.

Im Zuge dieser Tour sagte der Mann des äkteren Paars:

It’s not the number of days you live that counts, but how many you remember

Unsere Verwandten haben diesen Spruch all die Jahre mit sich getragen und versucht, entsprechende Momente zu kreieren.

So, und jetzt, ein paar Stunden später siniere ich noch immer über diese Aussage, kann ihr total viel abgewinnen und denke an Tage, die in meiner Erinnerung geblieben sind. Und an die Gründe.

Insofern wünsche ich euch allen einen reichen Schatz an Tagen, die euch in Erinnerung blieben – vorzugsweise gute Tage.

Kommentare

6 Kommentare zu „It’s not the number of days you live that counts, but how many you remember“

  1. Avatar von Massimo

    sehr guter Spruch und echt viel Wahrheit drin.

  2. Avatar von Patrick Jobst

    Bleibt gleichzeitig jedem reiferen Menschen zu wünschen, dass geistige Fitness das Erinnern ermöglicht.

    Es gibt in diesem Zusammenhang noch einen anderen (ironischen) Spruch:
    „Erinnerungen machen das Leben schön. Doch allein das Vergessen macht es erträglich.“

  3. Avatar von Martin

    Interessant finde ich, dass sich sowohl mein Vater damals mit 92 und meine Mutter mit 96 aktuell sehr sehr gut an Begebenheiten aus der Kindheit und der Zeit als ich klein war, erinnern können. Was vor 5 Jahren oder drei Monaten war, hat meine Mutter beispielsweise überhaupt nicht mehr auf dem Schirm.

    1. Avatar von ClaudiaBerlin

      „Was vor 5 Jahren oder drei Monaten war, hat meine Mutter beispielsweise überhaupt nicht mehr auf dem Schirm.“
      Ich vermute, das liegt nicht am Abbau geistiger Fähigkeiten, sondern an der Tatsache, dass mit zunehmendem Alter der Alltag immer routinierter wird und „Abwechslung“ nicht mehr so angestrebt wird, weil ungewöhnliche Aktivitäten immer mit dem Verlassen der gewohnten Komfortzone verbunden sind.
      Man erlebt nicht mehr viel „Besonderes“ – und das Gewohnte ist immer gleich, also kein Grund, sich daran zu erinnern.

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