No Facebook, no Instagram, no WhatsApp, no Meta

Datenschutz und Apps

Mittlerweile ist bekannt, wie sehr Meta alle Benutzer*innen ihrer Apps systematisch ausschnüffelt und Daten abzieht. Sehen wir uns an, was sie da genau machen und warum ihr die Apps löschen solltet.

Bevor es los geht: Wer jetzt denkt „Ich habe doch nichts zu verbergen“, hier weiterlesen und dann wieder zurückkommen.

Spionage durch Hintertür

Wer detailliert wissen möchte, wie das funktioniert, sei auf diesen Artikel verwiesen: Fiese Schnüffelei: Meta und Yandex spionierten Nutzer ihrer Android-Apps aus

Zusammengefasst: Es gibt die Möglichkeit vom Android-Browser mit installierten Apps zu kommunizieren. In Verbindung mit einem auf der Webseite eingebetteten Meta-Pixel und dem möglichen Verbindungsaufbau vom Webclient zur Meta-App am Smartphone (Facebook, Instagramm, WhatsApp etc.), kann der/die Benutzer*in deanonymisiert werden (wissen die Apps durch die Anmeldung natürlich ganz genau, wer wir sind).

Darüber kann nun im einfachsten Fall nur das Surfverhalten getrackt werden (und damit noch gezieltere Werbung zu höheren Werbeerlösen geschalten werden), aber im schlimmsten Fall ist die Erhebung weiterer Daten möglich.

Der nächste Vertrauensbruch

Damit gehen die Vertrauensbrüche von Meta in die nächste Runde.

Wie viel seid ihr noch bereit mitzumachen? Wie viele Vertrauensbrüche gesteht ihr euren Freund*innen zu, bevor ihr deutlich vorsichtiger und zurückhaltender werdet?

Aber bei den großen Tech-Buden, die eure Daten absaugen und damit Geld machen, drückt ihr alle Augen zu?

Was muss eigentlich noch alles passieren, bevor ihr die Apps von Meta nicht mehr nutzt?

Update 11.07.2025: Einige bemängeln meinen Fotografie-Instagram-Account. Ein paar Worte zu meiner persönlichen Nutzung von Meta-Diensten – Stichwort Transparenz: Seit 6 oder 7 Jahren kein WhatsApp mehr. Seit 4 Jahren verwende ich kein Facebook mehr (obwohl zwei Personen aus der Familie nicht mit auf Signal bzw. Threema umgestiegen sind), Instagram nutze ich im Fotografie-Kontext und das auch nur per Webinterface und für sonst nichts. Die App habe ich nicht installiert. Die Nutzung ist sehr gering, da mich dieser Dienst überhaupt nicht mehr interessiert. In Summe hatte ich vier aktive Accounts, davon sind drei seit mehreren Jahren nicht mehr in Verwendung bzw. gelöscht. Andere Dienste von Meta (Messenger, gibt es den noch?) hatte ich nie in Verwendung/installiert. Kurz zusammengefasst: Privat nutze ich kein Meta.

Kommentare

6 Antworten zu „No Facebook, no Instagram, no WhatsApp, no Meta“

  1. […] hat wohl etwas zu verbergen, deswegen meint er „No Facebook, no Instagram, no WhatsApp, no Meta”. Und das bloß, weil Facebook und Yandex herumschnüffeln. Na ja, vielleicht sind da noch andere […]

  2. Avatar von Lorenzo

    Toller Blogbeitrag, Norbert!

  3. Avatar von Jessica
    Jessica

    Facebook war schon immer zwielichtig.

    In den USA sind viele Politiker und Bürger für ein massives Vorgehen gegen TikTok und merken gar nicht, wie zutiefst rassistisch es nach außen hin wirkt wenn ein reicher Weißer über ein Jahrzehnt länger dieselben Verbrechen wie TikTok begehen darf und dabei innerhalb der USA (Verurteilungen zur Zahlung von DSGVO-Bußgeldern sind nicht in den USA ) absolut straffrei bleibt.

  4. Avatar von Herr Tommi

    Wieder ein Schritt in die richtige Richtung – körperlich, psychisch und radtechnisch. Die Woche brachte gute Termine bei Physio und Therapie, ein Kilo weniger auf der Waage und die Erkenntnis: Ich bin hypersensibel, was kleine Wehwehchen angeht – aber ich arbeite dran. Auf dem Rad war ich wieder täglich unterwegs, sogar bis zur Waal in den Niederlanden. Und selbst eine zunächst unangenehme Diskussion bei Mastodon endete versöhnlich. Es geht voran – mit jeder Pedalumdrehung. KW28/2025 Wieder ein Kilogramm näher an das Ziel gekommen – noch 29 Physio – 2 Termine, beide haben richtig was gebracht Psychotherapie – auch hier gab es einen guten Termin Ergebnis: Ich bin hypersensibel, was körperliche Wehwehchen angeht. Therapieversuch: Bei einem „Symptom“ sofort den Aufmerksamkeitsfokus auf etwas anderes, schönes lenken. Dem Kopf gar nicht erst die Chance geben zum Grübeln. Die ersten Tage der Woche war es wirklich kalt auf meiner Fahrrad-Feierabend-Runde Freitag nur eine kurze Radtour mit einem zweistündigen Kirmes-Besuch hier in Mülheim. Einfach nur da sitzen, Menschen gucken. War schön Eine Diskussion bei Mastodon gehabt, die erst doof war, dann gelöscht und auf sehr angenehme Art und Weise per Mail aufgeklärt wurde. Tolle Erfahrung mit allen Beteiligten. Die Jahresleistung auf dem Rad von 2022 habe ich nun auch geknackt, die lag bei 1510 Kilometern. Die Corona Jahre 2020 (3.314) und 2021 (3,846) werde ich aber vermutlich nicht erreichen. Aber mal abwarten. Diese Woche wieder 7 Tage auf dem Rad gesessen. Mal schauen, ob das nächste Woche auch so klappt. (Wetter?) Eine Radtour in den Niederlanden gefahren, wir fangen dort nun mit der Waal an, in Deutschland auch Rhein genannt. Gelesen Proxima Rising von Brandon Q. Morris Proxima Dying von Brandon Q. Morris Lesenswertes aus dem RSS-Reader: WordPress und das Fediverse No Facebook, no Instagram, no WhatsApp, no Meta Gemeinsam, statt gegeneinander Bilder der Woche

  5. Avatar von Tommi

    Ich kann auch nicht verstehen, wie man all diese Dienste weiternutzen kann. Allerdings habe ich in meinem persönlichen Umfeld resigniert. Es ist keinerlei Bewusstsein dafür vorhanden, was diese Dienste alles sammeln und nutzen. Und Erklärungsversuche enden oft mit einem „Ach, Du schon wieder und Deine Bedenken“.

    Ich bin da weg, was andere da machen ist ihre Baustelle.

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