Es gibt ja Menschen (auch so einige unter den Bloggern), die glauben, nur ihre Sichtweise zählt. Das mag für sie ein tolles Gefühl sein. Allerdings macht sie das nur eines: unsympathisch.
Beispiele gefällig?
Dabei wird privaten Blogger:innen der Bedarf an Statistik-Tools genauso abgesprochen wie auch Kommentarmöglichkeiten. Wozu bitte sollten das private Bloger:innen auch benötigen?
WordPress sei ebenfalls nicht für private Blogs gedacht. Die Änderungshäufigkeit ist so gering, es reicht ein Static Site Generator. Alles andere ist natürlich komplett overloaded und unnötig.
Ach ja, und man nimmt kein Go, wenn man ohnehin schon PHP am Server hat!!1! Das weiß man doch!
Fehlende Sozialisierung, Frust?
Mir scheint es fehlt ein gewisser Grundstock an Sozialisierung. Oder ist der Frust schon so groß, dass eigene Gedanken erst gar nicht mehr reflektiert werden?
Oder fehlen Freunde, mit denen man sich hin und wieder mal alles von der Seele reden kann?
Schwierige Kommunikation
Zu einigen Themen hätte ich durchaus etwas zu sagen, vermutlich auch andere. Aber bei dieser Von-oben-herab-Attidüde habe ich wenig Lust, in eine Diskussion einzutreten. Ein jähes Ende scheint vorprommiwer. Genauso wie verschwendete Zeit. Das ist schade.
Betroffen sind natürlich Themen, die durchaus von persönlichen Erfahrungen und Vorlieben geprägt sind. Eine wissenschaftliche Evidenz kann es nicht geben. Ergo sehe ich es als wichtig an, Entscheidungen anderer zu respektieren. Die eigene Meinung kann sachlich dargelegt werden und muss nicht vor Präpotenz triefen.
Einigen Bloger:innen ist das aber herzlich egal. Schade, denn es sind kluge Köpfe dabei. Deren aggressiven Schreibstil brauche ich aber genauso wenig, wie alle fünf Minuten Negativschlagzeilen. Feedpflege ist also wieder einmal angesagt.
Nur leider fallen ihnen verloren gegangene Leser:innen nicht auf, dafür bräuchte man eine Bloganalytik …


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