In meinen Wochenrückblicken habe ich einen Reduktions-Counter. Genau. Ziel ist, 200 Gegenstände aus meinem Leben zu entfernen. 200 Gegenstände, die besitze, die ich aber nicht benötige. Verkaufen, verschenken, wegwerfen ist die Devise. In dieser Reihenfolge. Aber …
… manche Dinge wandern einfach nur von Platz A auf Platz B und wieder zurück. Teilweise habe ich Skrupel, diese Gegenständig nachhaltig zu entfernen. In den Keller kommen sie mir nicht, das wäre keine Lösung.
Nun habe ich mich aber überwunden und werfe einige Dinge rigoros weg und hab mir selbst auch gleich eine Erkenntnis auf die Stirn genagelt.
Bei den angesprochenen Dingen geht es um Fotografie-Equipment. Hauptsächlich alte Kamera-, und Lampenstative, diverse Führungsschienen, Halterungen und dergleichen. Sicherlich 10-15 Stück.
Vor Jahren wurde bei Bekannten entrümpelt und sie fragten mich, ob ich denn daran interessiert sei und das Equipment weiterverwenden möchte.
Natürlich sagte ich „Ja“.
Aber ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich das Zeug wirklich brauche, ich wollte es einfach haben. Haben, FALLS ich es eventuell irgendwann vielleicht möglicherweise einmal benötige. FOMO oder so ähnlich.
Besser wäre gewesen, „Nein“ zu sagen.
Ich weiß nicht, wie oft ich mir die Frage stellte, wo ich die Taschen verstauen soll und ob ich das wirklich brauche, nur um sie schlussendlich – vom schlechten Gewissen getriggert – erst wieder in einen Kasten oder eine Ecke zu räumen.
Damit ist aber jetzt Schluss.
Das Zeug kommt weg und zukünftig verweitere ich jegliche Annahme von solchen Dingen.


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