Wer meinen Wochenrückblick liest hat mitbekommen, dass ich aktuell mein Büro aus- und umräume. Dabei stelle ich mir sehr oft die Frage, ob was weg kann, oder bleiben darf. Aber das ist alles gar nicht so einfach ..
„Das brauch ich noch!“
Schreit das Gehirn instinktiv. Und schon landet ein Stück wieder auf dem Haufen, der einsortiert werden will, oder eben später in einer Lade.
Ist man nicht nur Jäger, sondern auch Sammler, kann der Stauraum über die Jahre gut gefüllt werden.
Was nicht da ist, macht keine Probleme
Bei jeder Suche oder Aufräumaktion finden sich mehr als genug Gegenstände mit zweifelhafter Anwesenheitsberechtigung. Das schafft nicht nur Arbeit, sondern auch Frust. Zumindest geht es mir so.
Dinge-Detoxing ist angesagt. Alles weg, was schon Jahre keinen Zweck mehr erfüllt. Wichtige Erinnerungsstücke wandern in eine große Box und schon lebt es sich wieder einfacher.
Man muss dabei nicht so akribisch vorgehen, wie eine Marie Kondo. Auch das kann den Stresspegel ganz schön heben.
Lieber weniger und dafür mehr geliebte Dinge.
Minimalisumus?
Nein, Ich rufe nicht zwangsweise zum Minimalismus auf. Ich rufe davon auf, sich von Ballast zu befreien. Ballast, der verpflichtet, der Arbeit schafft und Zielführenderem im Wege steht.


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