Wofür ich Windows noch brauche

Tux mit Sonnenbrille im Vordergrund am Strand. Dahinter Meer mit einem Schiff und dem Windows-Logo.

Ich setze voll auf Linux. Daraus mache ich kein Geheimnis, schließlich gibt es hier am Blog auch zahlreiche Artikel dazu. Aber es gibt auch eine Schattenseite und dazu möchte ich kurz ein paar Worte verlieren.

Alle Betriebssysteme haben so ihre Wehwehchen und auch Linux hat sie. Für Hardcore-Linuxer sind das möglicherweise keine Probleme und lassen sich sicherlich schnell lösen. Für mich gibt es hier noch einiges zu lernen, denn die ersten Versuche der Problemlösung haben nicht funktioniert.

Die nachfolgenden Themen haben alle mit einer ganz bestimmten Anforderung zu tun: Meinen Videos und im Speziellen mit meiner Serie über Darktable. Dazu zeichne ich aktuell Videos auf und möchte dies direkt über OBS machen. Aktuell kann ich das nicht machen und bin daher auf den Videoschnitt im Nachgang angewiesen.

Webcam wird nicht als Video-Source erkannt

Ich möchte meine Fujifilm X-E4 als Webcam unter Linux Mint verwenden. In zahlreichen Foren lese ich: PER USB anhängen und sie steht als Video-Device zur Verfügung. Und genau das ist bei mir nicht der Fall.

Sie wird zwar erkannt, aber es wird versucht, die als PTP-Gerät einzuhängen:

Zugleich gehen zwei Filemanager-Fenster auf. In der Kamera selbst ist eingestellt, dass sie als Webcam fungieren soll. Alle Versuche die Kamera anders einzuhängen sind bisher gescheitert.

Es scheint ein grundsätzliches Problem zu sein, denn andere Kameras funktionieren ebenfalls nicht.

Falls jemand Tipps hat, bin ich dankbar dafür, da ich diesbezüglich unter Linux relativ blank bin.

DaVinci Resolve funktioniert nicht

Während ich diesen Beitrag schrieb, habe ich tatsächlich mein Problem mit DaVinci Resolve gelöst bekommen. Hier die Anleitung:

So läuft DaVinci Resolve auch unter Linux

Damit kann ich Videoschnitt wieder unter Linux machen. Ich weiß, es gibt Projekte wie Kdenlive, aber dazu müsste ich wieder in eine neue Software einlernen und ich schätze DaVinci Resolve doch sehr (mal abgesehen von den Vorteilen, die es bietet).

Weitere Probleme?

Das kann ich kurz und bündig mit NEIN beantworten.

Da nun DaVinci Resolve auch unter Linux läuft, muss ich schlussendlich gar nicht mehr zu Windows wechseln. Das Video wird auf die Speicherkarte aufgenommen und im Nachgang per DaVinci ins Video geschnitten, schön mit tollen Transitions. Das ist soweit ok und irgendwann werde ich ja auch meine Kamera als Video-Source im OBS nutzen können.

Bleibt also tatsächlich nur der Anwendungsfall, die Kamera als Webcam für Videokonferenzen zu nutzen.

Alles andere läuft wunderbar, ich habe entsprechenden Ersatz, teilweise sogar besseren.

Kommentare

2 Kommentare zu „Wofür ich Windows noch brauche“

  1. Avatar von ä'Odner

    @hello
    Ich nutze auch LinuxMint. Seit eineinhalb Jahren. Ich benötige Windows nicht mehr.

    1. Avatar von Norbert

      Sehr gut!
      Mein Webcam-Problem werde ich auch noch in den Griff bekommen und dann sind auch die letzten wenigen Stunden Windows im Monat Geschichte.

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